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Stelzen und Pieper | Motacillidae

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Schlanke, langbeinige Singvögel, die laufen statt hüpfen: Der Fuß stößt sich ab, der Kopf nickt mit, und der lange Schwanz wippt dabei unablässig auf und ab – bei den Stelzen so kräftig, dass der ganze Körper mitfedert. Der Schnabel ist dünn, gerade und spitz, gebaut, um Insekten vom Boden, von nassen Steinen oder aus der Luft zu picken; das Bein ist hoch und dünn, und bei den Piepern ist die Kralle der Hinterzehe stark verlängert, fast so lang wie die Zehe selbst, was Halt in Gras und Seggen gibt. Zwei Erscheinungsformen bei gleichem Körperbau: die Stelzen kontrastreich gezeichnet in Schwarz, Weiß, Grau und Gelb, die Pieper braun und gestreift und untereinander vor allem an Ruf und Flügelformel zu unterscheiden. Das Nest ist ein kleiner Napf am Boden, versteckt unter einem Bult oder in einer Nische, und der Gesang wird in der Luft vorgetragen: aufsteigen, singen und in einem sinkenden Fallschirmflug wieder herabkommen.

Einheimische Arten 14 Arten

Arten, die hier natürlich vorkommen: Brutvögel, Wintergäste und Durchzügler. Sie sind nach Gattung geordnet, in der Reihenfolge der Liste.

Motacilla 4 Arten

Anthus 10 Arten

Irrgäste 4 Arten

Vögel, die von anderen Kontinenten verdriftet wurden. Sie haben hier kein Verbreitungsgebiet und daher keine Verbreitungskarte.